Muß das denn sein ???
Uferabschnitt am KohlenpottIn den vergangenen Wochen begab ich mich mit meinem Sohn zum Kohlenpott, um die Enten dort zu füttern. Dort angekommen, traf mich ja fast der Schlag!
Ich konnte gar nicht fassen, was ich dort sah. Aus dem einst so schönen Abschnitt der Kohlenpotts ist ein richtiger Schandfleck geworden.
Der einstige Strandabschnitt ist als solcher überhaupt nicht mehr zu erkennen, da er total überwuchert und noch schlimmer, total verdreckt ist. Am Ufer schwammen mindestens 8 leere Schnapsflaschen herum, genauso viele lagen in der näheren Umgebung und im Schilf. Weiter musste ich dort benutzte Babywindeln, leere Pizzaschachteln, diverse leere Tetrapacks und Plastiktüten diverser Discounter feststellen.
VerpackungsmüllNun frage ich mich doch ernsthaft, ob diese Leute, welche die Verschmutzungen herbeigeführt haben, über einen Funken Sauberkeits- und Ordnungsgefühl verfügen. Da mach ich mir doch echt Sorgen, denn ich muss ja davon ausgehen, dass es bei denen zu Hause genauso aussieht.
Wir haben hier in Westeregeln mit dem Kohlenpott ein schönes Fleckchen Erde. Drumherum haben sich viele Anwohner sowie auch viele Familien, die aus anderen Dörfern und Städten kommen, schöne Kleingärten angelegt. Man möchte sich doch erholen und nicht im Dreck herumlaufen müssen.
Einige Jugendliche sitzen dort an den Wochenenden am Strand und zünden sich ein Lagerfeuer an. Können sie auch gern machen, aber was ist so anstrengend daran, den fabrizierten Müll mit nach Hause zu nehmen und dort zu entsorgen? Müssen die leeren Pizzaschachteln dort herumliegen? Vielleicht fühlt sich der eine oder andere jetzt angesprochen und denkt mal drüber nach. Auch Ihr habt später einmal Familie und Kinder, die dort vielleicht gern mal die Enten füttern wollen.
überall MüllAuch wenn das Baden offiziell nicht erlaubt ist, bitte ich die Gemeinde darum, den Strandabschnitt vom ganzen Unkraut entfernen zu lassen und wieder so herzurichten, dass man im Sommer dort wieder so richtig schön entspannen kann.
Ich hoffe, die Bilder machen deutlich, was ich hiermit zum Ausdruck bringen will und denke, dass mir einige Dorfbewohner Recht geben werden.
Conny Annecke
Fühling in Westeregeln (Foto: Ralf Patela)





