Dorfgeschichten aus Westeregeln Teil 2

Vor etwa einem Jahr stellten wir in unserer Zeitung "Egelner-Mulde-Nachrichten" die „Dorfgeschichten aus Westeregeln“ von Frau Regina Rühlemann, geb. Zeidler, aus Greifswald vor und gaben gleichzeitig eine „Kostprobe“, in der Frau Rühlemann über die Geschäftswelt in Westeregeln in den späten 40-er und frühen 50-er Jahre erzählte.

Inzwischen sind mehrere hundert Exemplare von Greifswald nach Westeregeln und in alle Welt gegangen. Ich glaube, den weitesten Weg hat ein Exemplar nach Australien unternommen. Viele Leser dankten der Autorin, dass sie sich die Mühe gemacht hat, ihre Erinnerungen aufzuschreiben und einem größeren Publikum vorzustellen.

 

Inzwischen ist wieder ein Konvolut Blätter in Westeregeln zur Durchsicht angekommen, damit ein 2. Band entstehen kann.

 

Frau Rühlemann hat für die Dorfgeschichten eine Mitstreiterin gefunden – Frau Irene Schmidt, geb. Schöneberger, die ihre Kindheit im Hause ihrer Laußmann – Großeltern in der Thälmannstraße verlebte. Auch sie „stöberte“ in ihren Erinnerungen und schrieb diese auf.

Anders als Frau Rühlemann will sie nicht alles über Westeregeln und ihre Kindheit erzählen, sondern „bricht“ alles mit der Lupe ihrer Familie. Der Großvater zeigt ihr den Heimatort, mit der Freundin erleidet sie die Not der Nachkriegszeit, Mutter und Großmutter zeigen dem Kind, dass der Mensch sich selber helfen muss und das auch kann, die Schule lehrt sie, dass Vertrauen sich lohnt und sie erkennt, dass Hilfe oft von einer Seite kommt, von der man es überhaupt nicht erwartet. Spannende Geschichten sind entstanden, die für uns interessant werden, weil wir uns und unseren Ort in ihnen wiederfinden.

 

In der Hoffnung, dass diese Vorankündigung noch in der Vorweihnachtszeit erscheint, soll Frau Irene Schmidt nun „zu Wort“ kommen:

Ein kleiner Auszug aus dem Buch
Leseprobe Vorweihnachtszeit.pdf
PDF-Dokument [11.8 KB]

Soweit die „Kostprobe“, gestaltet von Frau Irene Schmidt. Der Papierstapel geht nun wieder auf den Weg nach Greifswald bzw. nach Berlin, damit die Korrekturen vorgenommen werden können. Ich glaube, wir werden auf den zweiten Band, der wieder im „Selbstverlag“ entstehen wird, nicht lange warten müssen.

 

Schon jetzt möchte ich den beiden Autorinnen danken, dass sie sich dieser Fleißarbeit unterzogen haben, so dass ihre Kindheitserinnerungen der Nachwelt erhalten bleiben.

 

Danke Regina, danke Irene!

 

Im Auftrag des Heimatvereins Westeregeln

Günter Stock

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